Anbindehaltung von Rindern in Deutschland weiter rückläufig

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Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage hervor. Somit war in etwa jedes zehnte Rind 2020 in Anbindehaltung. Die Regierung verweist auf die Landwirtschaftszählung aus dem Jahr 2020, der zufolge etwa 1,14 Millionen Rinder in Anbindeställen standen; das waren noch etwa 10 % der insgesamt rund 11,46 Millionen Haltungsplätze für Rinder. Bei der zum Vergleich herangezogenen Landwirtschaftszählung des Jahres 2010 waren noch 3,02 Millionen Anbindehaltungsplätze ermittelt worden; dies entsprach einem Anteil von 21,5 % des damaligen Rinderbestandes. Berechnungen des Thünen-Instituts hätten ergeben, dass 2020 noch insgesamt

28.257 Betriebe das Verfahren der Anbindehaltung genutzt hätten, heißt es in der Antwort. Davon sei auf 17.485 Betrieben eine ganzjährige Anbindehaltung zu finden gewesen. Insgesamt 9,5 Millionen Rinder seien 2020 in Laufställen gehalten worden, und 828.300 Plätze seien auf andere Stallhaltungsverfahren entfallen. Eine Differenzierung, inwiefern die Rinder teilweise oder ganzjährig in Anbindehaltung gehalten wurden, ist laut Bundesregierung anhand der Daten aus der Landwirtschaftszählung nicht möglich.