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„Grünland kann seine Funktionen nur mithilfe der Wiederkäuer erhalten“

Grünland hat vielfältige Aufgaben: Futter erzeugen, als Weideland dienen, den Arten-, Umwelt- und Klimaschutz fördern, die Kulturlandschaft prägen und vieles mehr. Diese Funktionen gilt es, so weit wie möglich in Einklang zu bringen. Dabei darf die Landwirtschaft keineswegs hintenanstehen. Dr. Arno Krause, Geschäftsführer vom Grünlandzentrum Niedersachsen in Ovelgönne, plädiert für mehr gesellschaftliche Wertschätzung, finanziellen Ausgleich für die ökologischen Leistungen und bezieht eine klare Stellung zur Weidehaltung.  


Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 3/2022 der Milchpraxis.


Milchpraxis: Können Sie uns als Experte bitte beschreiben, welche unterschiedlichen, teilweise auch divergierenden Interessen der verschiedenen Akteure am Grünland bestehen?

Dr. Arno Krause: Der Futterbau auf dem Grünland zielt darauf ab, Qualitätsfutter mit hoher Energiedichte und Verdaulichkeit für die Verwertung durch Wiederkäuer zu gewinnen. Dies impliziert in der Praxis eine hohe Nutzungshäufigkeit mit frühen Nutzungsterminen und intensiven Dünge- und Pflegemaßnahmen. Der Natur- und Umweltschutz erfordert hingegen extensivere Nutzungssysteme mit späten Nutzungsterminen, geringer Nutzungsintensität und/ oder hohen Grundwasserständen. […]

Grünland ist Habitat für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie Kohlenstoffsenke zur Bindung von CO2 aus der Atmosphäre. Es kann aber nur durch Nutzung mithilfe von Wiederkäuern erhalten werden. Foto: Grünlandzentrum

Das komplette Interview mit Dr. Arno Krause lesen Sie in unserem Special “Grünland im Klimawandel” der Milchpraxis-Ausgabe 1/2022.

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