Datenbank weiterentwickelt – Die neue Version soll internationale Standards erfüllen.
Die Klimaplattform Milch, ein Tool, das Milcherzeuger und Molkereien bei der Optimierung ihrer Klimagasemissionen unterstützen soll, basiert nun auf einem bundesweit einheitlichen Rechner. Die neue Version lehnt sich an den sogenannten Berechnungsstandard für einzelbetriebliche Klimabilanzen (BEK) an. An der Weiterentwicklung der Datenbank waren neben der LVN auch die Landwirtschaftskammern (LWK) Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens sowie die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beteiligt. Verfügbar ist die überarbeitete Version ab Juni.
Seit dem Start der ersten Version im Jahr 2022 haben sich der LVN zufolge bereits über 3.600 niedersächsische Milchkuhbetriebe an der Klimadaten-Erfassung beteiligt. Insgesamt arbeiten acht Molkereien auf der Klimaplattform zusammen, um ihre Landwirte bei der Erfassung und Verbesserung der Klimabilanz zu unterstützen. Dadurch stehe das Tool mehr als 7.600 Milchviehbetrieben zur Verfügung. Zu den Vorteilen der neuen Version zählt für die LVN, dass die Ergebnisse international anerkannt sind, da sie den Ansprüchen der Science Based Target Initiative (SBTi) und der International Dairy Federation (IDF) entsprächen.






























