Mit Blick auf den Erntestart hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen jetzt zu Laboruntersuchungen des Futtermaises geraten. Die Ernte erfordere eine sorgfältige Planung und Überwachung, denn die Futterqualität von Maisernteprodukten könne von Jahr zu Jahr – selbst in gutstehenden Maisbeständen – stark variieren, gab die Kammer zu bedenken. Um sicherzustellen, dass die Tiere eine bestmögliche Fütterung bei hoher Futterqualität erhielten, seien Laboranalysen unerlässlich. Die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Nordrhein-Westfalen biete Landwirten die Möglichkeit, ihre Ernte auf eine Vielzahl futterwertrelevanter Inhaltsstoffe, Eigenschaften und Kontaminanten zu untersuchen.

Dazu zählen zum Beispiel die Trockensubstanz, Hauptnährstoffe und Energie, Mineralstoffe- und Spurenelemente, die Häcksel- und Gärqualität sowie der Gehalt an Aminosäuren und Vitaminen. Der Futterwert der jeweiligen Ernte sei notwendig, um die Ration entsprechend dem Bedarf der Tiere zu optimieren und wirtschaftlich zu gestalten. Auch die Auswahl der Zukauffuttermittel sollte nur mit einer vorausgehenden Analyse der Futterqualität erfolgen.
Zur Ernte 2022 war in Nordrhein-Westfalen auf 200.400 ha Silomais einschließlich Lieschkolbenschrot angebaut worden, und auf 86.200 ha Körnermais einschließlich Corn-Cob-Mix (CCM).




























