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Nach dem Vorbild der Natur das Trockenstellen optimieren

Auf der vergangenen EuroTier präsentierte GEA die von der DLG mit einer Goldmedaille prämierte neue Funktion GEA AutoDry. Diese agiere nach dem Vorbild der Natur und bereite Kühe am Ende der Laktation mit nur einem Klick im Herdenmanagementsystem optimal auf das Trockenstellen und die darauffolgende Trockenstehzeit vor. Mit AutoDry könne der Einsatz von Antibiotika reduziert, das Tierwohl gefördert und die Arbeitsbelastung auf Betrieben verringert werden. GEA AutoDry ist ab dem ersten Quartal 2023 zunächst für Betriebe mit konventionellen Melksystemen erhältlich. 

Bild: GEA

Um GEA AutoDry zu nutzen, müsse diese Funktion etwa zehn Tage vor dem Trockenstellen lediglich mit einem Klick im Herdenmanagementsystem tierindividuell über die Herdenmanagementsoftware aktiviert werden. AutoDry leite dann die Melkzeugabnahme nach Erreichen einer bestimmten Zielmilchmenge automatisch ein. Über einen patentierten Algorithmus werde das Melkzeug dann Tag für Tag eher abgenommen und damit die Milchproduktion auf natürliche Weise verringert. Damit rege AutoDry die natürliche Rückbildung der Milchdrüse an. Diese Art des Trockenstellens gehe darüber hinaus mit einer schonenden Rückbildung der Milchdrüse einher, was sich positiv auf die folgenden Laktationen auswirke. Forschungen an der Uni Bonn ergaben, dass die Milchproduktion im Euter zum Ende der Laktation signifikant reduziert werden konnte. AutoDry zeigte dabei keine negativen Auswirkungen auf Eutergesundheit und Wohlbefinden der Kühe.

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