Ein Bündnis aus Wissenschaftlern, Privatpersonen und Wirtschaft hat das „Zentrum für zukunftsfähige Tierhaltung“ gegründet. Es ist der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) angeschlossen. Laut Hochschulangaben hat das Zentrum bereits mit der Vorbereitung gemeinsamer Forschungsinitiativen begonnen. Schon Anfang 2025 ist ein thematisch verknüpftes Forschungsprojekt an der TUBAF zur präzisen Bilanzierung der Treibhausgasemissionen aus Milchviehställen gestartet.

Quelle: TU Bergakademie Freiberg / A. Hiekel
Am Zentrum für zukunftsfähige Tierhaltung soll das Wissen von Forschenden unterschiedlicher Disziplinen und erfahrener Praktiker aus den Bereichen Stallbau und Landwirtschaft zusammengetragen werden. Damit wollen sie auf nationaler und internationaler Ebene Impulse für einen klima- und tierfreundlichen Stallbau liefern.
„Wir wissen aus unserer Forschung, dass die meisten der aktuell in der Milchviehhaltung auftretenden Tiergesundheitsstörungen und Tierverluste ebenso wie die Einschränkungen im Wohlbefinden unserer Rinder auf ein suboptimales Haltungsumfeld zurückgehen“, erklärte der Vorsitzende des als Verein gegründeten Zentrums, Prof. Alexander Starke von der Universität Leipzig.
Mit ihrer Expertise für Strömungsmechanik und Bewetterung soll die TUBAF ingenieurtechnische Ideengeberin innerhalb des Verbundes sein. Laut Prof. Rüdiger Schwarze von der TUBAF wollen sie in einem Milchviehstall bei Leipzig die Luftströme und den Atem der Kühe messen und mittels dieser Daten einen digitalen Zwilling des Stalls erstellen. Davon versprechen sich die Wissenschaftler erste Hinweise darauf, welche Maßnahmen in Zukunft zu einem besseren Stallklima führen können.






























