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Preis der Tiergesundheit 2022: Fruchtbarkeit von Milchkühen

Die Preisträger (von links): Familie Moitzi, Familie Nöhren und Familie Scholten-Meilink. Foto: MSD

MSD Tiergesundheit hat im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Unternehmenssitz in München die Gewinner des Preises der Tiergesundheit 2022 gewürdigt. Rund 100 Betriebe aus Deutschland und Österreich hatten sich in den vergangenen Monaten mit ihren innovativen Konzepten zur Förderung von Tierwohl und Tiergesundheit in der Landwirtschaft beworben. Gewinner in der Kategorie „Fruchtbarkeit von Milchkühen“ ist der Betrieb von Timo Nöhren aus Nordfriesland. Nöhren kümmert sich mit seinem Team um 160 Holsteinkühe und deren Nachzucht. Eine verlängerte Zwischenkalbezeit von etwa 480 Tagen und selektives Trockenstellen führen bei ihm im Stall zum Erfolg. Monitoring und genaue Tierbeobachtung sorgen für eine langlebige Herde und einen hohen Standard bei der Tiergesundheit.

Der zweite Platz geht in diesem Jahr erstmals nach Österreich. Der Hof von Bernhard Moitzi liegt auf 900 m und wird von ihm und seiner Familie betreut. Entgegen dem Wachstumstrend hat sich die Familie entschieden, die Fleckviehherde von 100 auf 75 Tiere zu verkleinern, um ihnen mehr Platz und eine intensive Betreuung zu gewährleisten. Moitzi ist eine optimale Futterration wichtig, aber auch Stallhygiene und eine genaue Tierbeobachtung. Genomische Selektion und eine enge Zusammenarbeit mit dem Tierarzt haben über die Jahre zu einer stabilen, gesunden Herde geführt. 

Rang drei belegt der Betrieb Scholten-Meilink aus der Grafschaft Bentheim. Wiljan Scholten-Meilink bewirtschaftet mit seiner Frau und den vier Töchtern einen Betrieb mit 220 Milchkühen und 160 Jungrindern. Er setzt in seinem Betrieb erfolgreich auf Kuhgesundheit und Kuhkomfort. Die genaue Tierbeobachtung, eine optimale Fütterung sowie die enge Zusammenarbeit im Team tragen zu seinem Erfolg bei.

Weitere Einzelideen, die die Expertenjury nachhaltig beeindruckt hatten, erhielten den Sonderpreis „Top Tipp“. Jan Nemec, Geschäftsführer MSD Tiergesundheit, lobt das gemeinschaftliche Engagement: „Mit dem Preis der Tiergesundheit möchten wir Betriebe dabei unterstützen, sich untereinander zu vernetzen, voneinander zu lernen und mit einem Preisgeld von insgesamt 80.000 Euro dazu beitragen, dass sie weiterhin in Vielfalt und Veränderung investieren können.“

Mehr Informationen zum „Preis der Tiergesundheit“ unter www.preisdertiergesundheit.com.

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